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Der lauteste Nachruf am Jahresende 2005 gebührt Rover und MG - schließlich gehen dort nicht nur Modelle, sondern gleich die ganzen Marken verloren. Mit dem Bankrott des letzten britischen Großserienherstellers in diesem Sommer endet die lange Geschichte der Kleinwagen Rover 25 und 45, die noch auf der vorvorletzten Generation des Honda Civic basieren, ebenso wie die Karriere von Limousine und Kombi des Rover 75, die unter tatkräftiger Mithilfe von Interimsinhaber BMW entwickelt wurden. Und natürlich ist damit auch Schluss für die Sportversionen bei MG und für den MG TF, der einstmals den neuen Run auf die Roadster mit initiiert hatte.

In der Zulassungsstatistik ist das kein großer Verlust. Schließlich meldet das Kraftfahrtbundesamt (KBA) für die Zeit von Januar bis November nur noch knapp 1900 Neuanmeldungen und stempelt MG Rover mit einem Minus von 53,7 Prozent zum Verlierer des Jahres. Doch liegen die Briten damit in absoluten Zahlen noch über Ssangyong, den US-Modellen von General Motors, Bentley, Maserati und Ferrari – allesamt Marken, auf die man ja auch nicht verzichten möchte. Und auch die einzelnen Modellreihen haben sich angesichts der Misere eigentlich ganz tapfer geschlagen. So stehen in den KBA-Daten für 2005 immerhin noch 548 Rover 75 und MG ZT, 757 Rover 25 und MG ZR, 323 Rover 45 und MG ZS und 258 Roadster.

Und einer davon ist mir und das wird er bleiben bis er ein Youngtimer ist.

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