Doom Filmplakat
Ich kann mich noch gut daran erinnern – Anfang der 90er Jahre – die erste Demo von Doom war als Zugabe in einem PC-Magazin enthalten und ein Kult-Spiel war geboren.
Dann konnte ich auf der E3 - 2004 die Demo von Doom 3 spielen und ich war wieder in die “gute alte Zeit” versetzt.

Jetzt läuft seit einigen Tagen Doom, der Film im Kino und ich musste ihn mir natürlich anschauen.

Aber so richtig begeistert bin ich nicht. Klar ist es schwer ein solches Spiel zu verfilmen und stellenweise ist es auch gut gelungen, aber warum – warum hat man sich nicht an die Story von Doom gehalten?

Keine wirkliche Hölle, sondern nur das ausgelutschte Genmanipulations-Thema, ist der Grund für die seltsamen Vorkommnisse auf dem Mars und der finale Endgegner ist nicht etwas der Teufel selbst oder wenigstens Dr. Betruger – nein es ist der Kommandant , des Protagonisten, der leider auch mutiert und durchgedreht ist.

Technorati Tags: , ,



Handlung:

Doom-Film-1
In einem Forschungslabor auf dem Mars entdeckten Forscher ein synthetisches 24. Chromosom (C-24), das die Menschheit in eine neue Ära ohne Krankheiten führen könnte. Das erste menschliche Testobjekt ist ein zum Tode verurteilter Sträfling, der sich nach der Injektion in ein Monster verwandelt und die Wisschenschaftler tötet. Einer von ihnen schafft es gerade noch, einen Notruf zu senden.





Daraufhin wird ein Spezialkommando losgeschickt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Zunächst finden die Soldaten nur Leichen und Leichenteile, aber als einige der scheinbar toten Wisschenschaftler als Monster wieder auferstehen, beginnt ein blutiger Kampf ums Überleben. Als eines der Wesen es schafft, durch ein Portal zur Erde zu gelangen, steht für den Anführer “Sarge” fest, was zu tun ist: Alle töten, um eine Infizierung der Erdbevölkerung zu verhindern.

Doom-Film-2
Als sich Soldat “Kid”, dessen erster Einsatz dies ist, weigert, einige Überlebende, die sich ängstlich in einem Lagerraum versteckt haben, zu töten, wird er von Sarge wegen Befehlsverweigerung erschossen. Die einzigen Überlebenden sind die beiden Soldaten Sarge, Reaper und dessen Schwester Samantha, die ebenfalls in dem Labor gearbeitet hat. Reaper wird verletzt und droht zu verbluten; um ihn zu retten, verabreicht Samantha ihm C-24. Er überlebt, verwandelt sich jedoch nicht in ein Monster.
Es kommt zum Kampf zwischen Reaper und Sarge, am Ende schafft es Reaper, Sarge wieder auf den Mars zu teleportieren und gleichzeitig die Forschungseinrichtung zu zerstören.

Aber der Film hat auch sehenswertes zu bieten, die Ego-Shooter Aufnahmen, die klasse Specialeffects und das Grusel-Feeling kommen schon gut rüber. Ich hatte mir mehr erhofft.

Fazit: 79% und auf die DVD warten.

weitere Links:
http://stdewg.bitshifters.net/?p=159
http://www.gsyi.de/blog/doom-der-film/
http://www.getkrafted.de/news/340/de/
http://hombi.blogspot.com/2005/11/film-kritik-doom-der-film.html
http://floriankoch.typepad.com/cineblog/2005/10/filmkritik_zu_d_1.html